P. Denis: 8 Préludes

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Im zweiten Band seiner Methode veröffentlichte Pietro Denis die hier vorliegenden Préludes. Sie sind kleine Etüden, die jeweils zur Vertiefung einer bestimmten Arpeggiotechnik dienen. 

Der Aufbau der einzelnen Stücke folgt immer dem selben Schema. Nach wenigen einleitenden Takten, die die Grundtonart des Préludes manifestieren, folgt ein Hauptteil mit Akkordzerlegungen. Mit dem erneuten Bezug zum Anfang schafft Denis in den letzten Takten einen musikalischen Rahmen. 

Eine Besonderheit des siebten Préludes ist die von Denis vorgeschriebene Skordatur, bei der eine der d’-Saiten um eine kleine Terz tiefer auf das h gestimmt wird. Welche der beiden Saiten des Chores umgestimmt werden soll, wird nicht genauer angegeben und ist damit dem Geschmack des Spielers oder der Spielerin überlassen. 

Notenheft

Pietro Denis
8 Préludes


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Format: DinA4
Seitenzahl: 12 Seiten
Verlagsnummer: RMV-01-001
ISMN:  979-0-700397-00-5

Komponist

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Pietro Denis (ca. 1720-1790) ist wohl eine der wichtigsten Figuren der klassischen Mandolinenkunst. Während seiner Zeit in Paris war er als Virtuose, Lehrer, Komponist und Theoretiker hochgeschätzt. So war er damit beauftragt von den musiktheoretischen Schriften von Johann Joseph Fux und Giuseppe Tartini Übersetzungen ins Französische anzufertigen. 

Mit seiner MÉTHODE. Pour apprendre à Jouer de la Mandoline. Sans Maître, die 1768 veröffentlicht wurde, verfasste er ein Lehrwerk in 3 Bänden, das die heutige klassische Spieltechnik der Mandoline maßgeblich beeinflussen sollte. 

Besonderheiten

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Die 8 Preludes von Pietro Denis wurden von Florian Klaus Rumpf zusammen mit Werken von José Antonio Zambrano Rivas, John Cage und Eigenkompositionen auf der CD BEIFANG. 1 zum ersten Mal eingespielt.